Little Caesar
Von Los Angeles zu Geffen Records
Little Caesar machten erstmals auf der „Street Survivors“-Compilation von Metal Blade
Records auf sich aufmerksam, bevor sie die vier Songs umfassende EP „Name Your
Poison“ veröffentlichten. Produziert wurde diese von Joe Hardy, der vor allem für seine
Arbeit mit ZZ Top bekannt ist. Die EP weckte das Interesse von Geffen Records, was
zu einem weltweiten Plattenvertrag führte.
Ihr gleichnamiges Debütalbum bei Geffen aus dem Jahr 1990 wurde von dem
legendären Bob Rock produziert, zu dessen Referenzen Alben wie Metallicas
„Metallica“, Mötley Crües „Dr. Feelgood“ und The Cults „Sonic Temple“ zählen. Das
Album war eine kraftvolle Sammlung von schnörkellosem Hard Rock, durchzogen von
klassischen Soul- und R&B-Einflüssen.
Zu den Höhepunkten des Albums gehörten zwei Motown-Coverversionen, darunter
eine besonders energiegeladene Interpretation von Aretha Franklins „Chain of Fools“.
Der Song schaffte es in die Billboard Top 100 und wurde in den gesamten USA sowohl
im Rockradio als auch auf MTV häufig gespielt.
Die Band erwarb sich schnell den Ruf einer beeindruckenden Live-Formation und
tourte ausgiebig mit Künstlern wie Jane’s Addiction, KISS, Social Distortion, George
Thorogood, Iggy Pop, Billy Idol und Lynyrd Skynyrd. Zudem absolvierten sie eigene
Club-Tourneen und traten in Sendungen wie der „Arsenio Hall Show“, der „Rick Dees
Show“ sowie bei MTVs „Sex in the 90’s“ auf.
Auch auf der Kinoleinwand hinterließ Frontmann Ron Young Spuren: Er spielte in
„Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ einen großmäuligen Biker, der bei einer
Konfrontation mit Arnold Schwarzenegger den Kürzeren zieht.


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